Live-Review: Southside Festival 2026

Wir waren dieses Jahr parallel zum Hurricane Festival auch wieder auf dem Southside Festival für euch und auch für dieses Jahr gibt‘s wieder einiges zu Berichten!

Bereits der erste Tag startete mit Höhen und Tiefen, angefangen mit einer sehr reibungslosen Anreise und Check-In bei bestem Wetter sind wir in die diesjährige Edition mit knapp 65.000 Besuchern gestartet.
Das Zelt wurde schnellstmöglich aufgebaut und dann ging es schnurstracks zu TBS, die uns den perfekten Eintritt in ein Festival gegeben haben. Neben einem Drachenkampf und einigen vernichteten Bierdosen auf der Bühne gab es auch noch einen Spendenaufruf für Viva con Aqua in Kombination mit der bekannten Runde auf dem Bananenboot.

Nach einem sehr energiegeladenen Auftritt von Ritter Lean ging es dann natürlich weiter zu A Day To Remember und hier war die Überraschung zunächst groß. Nachdem sie direkt mit zwei Klassikern anfingen, hörte man nur ,,Wir waren A Day To Remember, danke dass ihr hier wart‘‘ und die Band verschwand. Das Festival wurde wegen eines nahenden Unwetters unterbrochen und von ADTR sah man heute leider nichts mehr. Ob es heute weiter geht war erstmal unklar, doch das Gewitter verzog nach ca. 2h und es ging recht zügig weiter mit Halsey, Clueso ist leider ausgefallen.
Es gab für diesen Abend dann noch ein sehr schönes Bühnenbild von Empire of the Sun, und es wurde mit Billy Talent das Jubiläum ihrer Platte ,,Billy Talent II‘‘ gefeiert. Den Abschluss für diesen sehr ereignisreichen Tag machte dann noch Provinz.

Der Tag zwei startete dann wieder mit super Wetter und es ging los mit einer super Stimmung und mega Energie von The Beaches.
Danach gab es britische Sounds mit Basement, die ihre Fans ordentlich mitrissen.
Von schlechtem Wetter war heute bisher zum Glück keine Spur. Dieses nutzten die Donots perfekt für sich und überzeugten mit gewohnter Qualität
Auf der Green Stage spielten dann the Offspring, die während der ganzen Show leider etwas müde wirkten, doch die Besucher konnten hier zum Glück die Stimmung sehr hoch halten.
Ganz anders war das im Anschluss mit Yungblud welcher nur so Energie Versprühte und auch das Publikum hat von sich zu hören lassen, was vermutlich die lauteste Crowd des Wochenendes war, auf geteiltem Thron mit dem nachfolgenden Act Kraftklub.

Die machten danach wie immer Kraftklub Sachen und sind einmal mit Kamerateam durch die Menge gestreift und haben Eis verkauft. Selbst ganz zum Schluss wollten die Fans die Band nicht zur Ruhe kommen lassen und stimmten immer wieder Gesänge an, worauf die Jungs auch ein paar mal eingestiegen sind.

Am Tag drei ging es früh los in der prallen Mittagssonne mit Scene Queen, die die Menschenmenge und vor allem die queere und weibliche Community perfekt in den letzten Festivaltag starten lies.
Direkt im Anschluss gab es weitere Starkregen und kleinere Gewitter doch das ließ Natasha Bedingfield nicht halten, welche Kurzzeitig sogar wieder die Sonne erschienen ließ.
All Time Low mussten dann leider absagen und das Wetter stand erneut auf der Kippe, glücklicherweise musste man das Festival nicht noch ein zweites Mal unterbrechen.
Alexisonfire brachten dafür den perfekten Vibe, der hierfür gebraucht wurde. Direkt im Anschluss wurden wir nochmal richtig positiv überrascht von Kingfishr aus Irland mit wunderschönen Klängen auf der Whitestage. Für uns machte SSIO mit sich selbst als Bühnenbild und einer frechen Show das optimale Ende eines sehr schönen Festivalwochenendes.

2027 geht es natürlich wie gewohnt in die nächste Runde und wir sehen uns hoffentlich wieder in Neuhausen ob Eck!

Tickets findet ihr hier