10 Jahre Dead Phoenix – die Jubiläumsshow in Berlin

Am Samstag, dem 02. Mai 2026, feierten Dead Phoenix ihr zehnjähriges Bestehen im Hole⁴⁴ in Berlin – und hatten gleich fünf weitere Acts mit im Gepäck. Der Abend versprach also, ein voller Erfolg zu werden.
Aufgrund der Vielzahl an Bands begann der Einlass bereits um 16:00 Uhr. Trotz der frühen Uhrzeit hatte sich schon eine Schlange vor dem Club gebildet.

Den Auftakt machte um 16:30 Uhr die Berliner Band Divinations. In rotes Licht getaucht und begleitet von Räucherstäbchen eröffneten sie die Geburtstagsshow.
Sie entlockten dem Publikum leider nur ein leichtes Kopfnicken, was aber durchaus der frühen Spielzeit geschuldet sein kann.

Als zweite Band des Abends betraten PheraX die Bühne und sorgten mit ihrer Mischung aus Alternative Rock und Metal bereits für deutlich mehr Bewegung vor der Bühne. Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Song mit dem Sänger von Dead Phoenix, der dafür mit auf die Bühne geholt wurde. Sängerin Vanni performte trotz verletzten Sprunggelenks und ließ sich davon nicht aufhalten.

About Monsters präsentierten uns einen Auftritt, der kaum mehr Freude ausstrahlen konnte, und lieferten definitiv ein Highlight im Line-up.

Der Grund, weshalb der Abend überhaupt stattfand, war Dead Phoenix, die überraschenderweise bereits als vierte Band an der Reihe waren.
Für viele im Publikum wirkten sie dennoch wie der heimliche Headliner: Es gab die ersten anständigen Pits des Abends und Sänger Dennis war ebenfalls mit von der Partie. Es gab einiges an unterhaltsamem Chaos mit Wasserbällen und gerudert wurde zum Abschluss auch noch.
Da noch etwas Zeit übrig war, gab es zusätzlich ein Parkway-Drive-Cover mit ein paar Crowdsurfern und die Menge hat begeistert mitgesungen.

Im Anschluss betraten Lost in Hollywood die Bühne.
Die Hamburger Metalcore-Band zählt aktuell zu den aufstrebendsten Acts der Szene. Obwohl sie sich erst 2023 gegründet haben, können sie bereits zwei Alben vorweisen. Erst vor rund sechs Wochen erschien ihr self-titled Album.
Sie lieferten einen guten Auftritt und hatten einige Fans vorne mit dabei, schafften es aber leider nicht, die Stimmung oben zu halten.
Erschwert wurde ihnen das allerdings auch, da sich der Club schon etwas geleert hatte.

Den Abschluss des Abends übernahmen Rising Insane, die die Jubiläumsshow würdig beendeten.

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