So heiß war Core im Kessel 2025!

Am Samstag, dem 25.10.2025 fand in Stuttgart um Club Zentral das jährliche Core im Kessel statt. Organisiert wird dieses regelmäßig von der Stuttgarter Band Overcoming Autumn, die auch in 2025 wieder ein starkes Line-Up zusammen gestellt hat.

Schon vor Einlass bildete sich eine kleine Schlange vor dem Club – ein gutes Zeichen für einen energiereichen Abend. Norrowon eröffnete das Spektakel und brauchte nicht lange, um die noch etwas zurückhaltende Menge in Bewegung zu bringen. Nach einigen Songs öffnete sich der erste Moshpit und der ließ sich so schnell auch nicht mehr schließen. Die Band legte mit einer souveränen Bühnenpräsenz einen soliden Auftakt hin.

Als nächstes war das Trio von Last Kind Words auf der Bühne zu sehen, welches vom Publikum herzlich empfangen wurden. Im Pit kam ordentlich Bewegung auf, unabhängig davon ob die Jungs ältere oder noch unveröffentlichte Songs spielte. Ihre Mischung aus emotionaleren Parts und Härte kam beim Publikum gut an.

Mit Overcoming Autumn folgte anschließend der Gastgeber-Auftritt. Die Gruppe hatte sichtlich viel Spaß auf der Bühne und waren auch mit vollem Körpereinsatz dabei – ob auf der Bühne oder beim mitmoshen im Pit mit dem Publikum.

Impvlse war als Headliner im Club Zentral angekündigt und wurden ihrer Position im Line-Up mehr als gerecht. Gegen 22:00 Uhr eröffneten sie ihr Set mit dem Song snake eyes und tauchte den Club in ein atmosphärisches grün. Auch ihr erst eine Woche zuvor veröffentlichter Song damnation durfte nicht fehlen und füllte mit seiner Energie den gesamten Raum. Aber auch die metalbegeisterten Zuschauer lieferten die notwendige Stimmung – es gab Moshpits, Circle Pits und ganz viel gute Laune. Der Auftritt der Nürnberger Band wurde, wie immer, durch eine eindrucksvolle Licht- und Rauchshow unterlegt, aber auch soundtechnisch gab es nichts zu beanstanden. Nach 40 Minuten brachte Impvlse den Abend erfolgreich zu Ende.

Auch unser Redakteur Niklas war vor Ort. Sein Fazit:

Ein weiteres starkes Core im Kessel. Alle Bands haben fett abgeliefert und das Publikum ordentlich durchgeschüttelt. Es gab alles: harte Breakdowns, technische Riffs, tiefe Growls, aggressive Screams und eingängige Cleanparts mit mitreißenden Hooks – für jeden Geschmack was dabei.

Norrowon heizten das Publikum anfangs langsam auf – erst noch etwas zurückhaltend, dann immer lauter und wilder. Spätestens bei Impvlse war die Energie auf dem Höhepunkt und hielt sich bis zum Schluss.

Ein Abend voller Power, Schweiß und ehrlichem Sound – genau so, wie Core im Kessel sein muss.

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