Review: Lionheart – Valley of Death II

Die Hardcore US-Giganten präsentieren uns ihr bislang achtes Album «Valley Of Death II» und prügeln uns damit zehn neue Songs um die Ohren. Seit der Gründung im Jahr 2007 hat Lionheart es sich zur Aufgabe gemacht jeden Release lauter, schärfer und härter zu machen und das ist ihnen mit diesem Release erneut geglückt!

Das Album startet mit Bulletproof und damit direkt mit einem Hardcore-Brett, exakt wie man Lionheart eben kennt. Der Song lädt durch die schnellen und harten Riffs direkt zum Tanzen ein, unterstützt wird das Ganze mit gewaltigen Bassdrops.
Falls einer denken mag, dass Lionheart euch nun eine Verschnaufpause gönnt, liegt falsch, denn im zweiten Song wird Matt Honeycutt von Kublai Khan Tx vollends alles eingerissen. Im gesamten wird nochmals eine Schippe an aggressivität und brutalität draufgelegt.

An vierter Stelle erwartet uns bereits der Titeltrack des Albums: Valley of Death II. An Stimmung kaum zu überbieten. Sehr gut gefällt uns bei dem Song, dass der Breakdown auf dem Beat eines Gewehrs gelegt wurde.
Mit No Peace zeigt sich wie begabt das Quintett in ihrem Gebiet sind, hier wird zusätzlich wert auf Backround Gesang und starken Rap-Passagen gelegt. In dieser Mischung ist dies der düsterste Song von Valley Of Death II. Damit ist dieser Song direkt der Favorit auf dieser Platte geworden.

Für eine weitere Abwechslung sorgt der letzte Song mit dem Titel: Death Grip, denn dort dürft ihr euch über Jeremy McKinnon von A Day To Remember freuen. In den sehr schnellen 1:45Min bekommt ihr nochmals die volle Ladung an Hardcore um die Ohren gehauen, denn es mangelt an nichts, mit einem Solo, einem Breakdown und einem Shoutcall zum mitgröhlen, bekommt ihr alles um abzugehen.

Mit Valley Of Death II schaffen es Lionheart ihre Kurve zu halten und wieder ein Stückchen an Härte zuzulegen. Das gesamte Album macht einfach Laune beim Hören und lässt unsere komplette Wohnung beben. Wir sind uns sicher, dass dieses Album bei den Fans ganz weit vorne stehen wird.

Wer sich das neue Album direkt Live anhören möchte, kann das tun, denn Lionheart tourt mit dem Album bereits zum Release in Deutschland. Auf der Tour sind noch Madball, Gideon und Slope mit am Start.
09.01. Münster – Skaters Palace
10.01. Leipzig – Haus Auensee
11.01. Berlin – Astra
14.01. Nürnberg – Z-Bau
15.01. München – Tonhalle
16.01. Wiesbaden – Schlachthof
21.01. Stuttgart – Im Wizemann
22.01. Bremen – Modernes
23.01. Köln – Carlswerk Victoria

Lionheart- Valley Of Death II

Score

85%
Das gesamte Album macht einfach Laune beim Hören und lässt unsere komplette Wohnung beben. Wir sind uns sicher, dass dieses Album bei den Fans ganz weit vorne stehen wird.
Fotocredit: