Auch wenn am Mittwoch, den 24. September 2025, im Leipziger WERK 2 nicht gemosht wurde, solltet ihr euch die Bands The Midnight und Pale Blue Eyes nicht entgehen lassen!
Bei The Midnight handelt es sich um das Duo bestehend aus Tyler Lyle und Tim McEwan, die 2012 ihre Retrowave-Band in Los Angeles gründeten. Nun sind sie auf großer Europatour und von der britischen Psychedelic-Indie-Rock-Band Pale Blue Eyes als Vorband begleitet.
Auftakt mit Pale Blue Eyes
Pünktlich um 20 Uhr begann der Konzertabend mit einem 40-minütigen Set von Pale Blue Eyes. Gestartet wurde mit ihrem Song ‘Honeybear’ ihres Debutalbums ‘Souvenirs’. Am 7. März erschien das neueste Album ‘New Place’, von dem ‘The Dreamer’ Bestandteil der Setlist war.
Sänger Matt Broad kündigte an, dass am Merchstand eine limitierte CD angeboten wird, welche es nur im Rahmen der Europatour zu kaufen gibt. Nach insgesamt zehn Liedern endete das Set mit ‘Sister’.
80er-Vibes mit The Midnight
Gegen 21:15 Uhr betraten The Midnight die Bühne. Tim McEwan, Gründungsmitglied der Band, ist seit Anfang 2024 nicht mehr bei den Liveauftritten dabei. Allerdings stand Tyler Lyle nicht allein auf der Bühne, sondern wurde instrumental und gesanglich von einer Liveband unterstützt. Da am 3. Oktober das neue Album ‘Syndicate’ veröffentlicht wird, wurden davon einige Lieder wie ‘Friction’, ‘Fatal Obsession’, ‘The Right Way’ und ‘Summer’s Ending Soon’ gespielt.
Aber auch Klassiker der Band wie ‘Days of Thunder’, ‘Vampires’ und ‘The Years’, erster Song ihres Debüt-EP, haben auf der Setlist nicht gefehlt. Nach rund 90 Minuten endete das Konzert mit ‘Sunset’.
Fazit
Für mich und viele andere Fans war es ein großartiger Abend, bestehend aus einer Mischung alter Favoriten und Neuentdeckungen.
Pale Blue Eyes legten einen großartigen Auftritt hin. Die Songauswahl hat mir insgesamt gut gefallen. Schade war, dass trotz der aktuellen Veröffentlichung der EP ‘New Boots’, die Anfang des Monats erschien, kein Song daraus im Set vertreten war. Meine Songfavoriten des Abends waren ‘Spaces’ und ‘Chelsea’. Besonders ‘Chelsea’ hat mich sehr berührt.
Doch besonders bei The Midnight hat man die tiefe Verbundenheit zwischen der Band und den Fans gespürt. Die Stimmung war grandios und wurde durch die energiegeladene Performance konstant auf einem hohen Niveau gehalten. Es fühlte sich an, als könne man für einen Abend dem Alltag entfliehen und in eine Welt voller Nostalgie eintauchen. Besonders in Erinnerung wird Saxofonist Justin Klunk bleiben, der meiner Meinung nach der Star des Abends war. Meine Favoriten des Abends waren ‘Gloria’, wodurch ich die Band vor rund sieben Jahren kennenlernte, und ‘Los Angeles’.


