Kraftklub – Sterben in Karl-Marx-Stadt

Kraftklub ist zurück mit ihrem neuem Album „Sterben in Karl-Marx- Stadt“.
Die Heimat der Band ist dabei nicht nur ein Symbol sondern auch ein emotionaler Kern.
Als Zeichen dafür Kündigten sie ihr Album mit einem großem Schild mitten in der Stadt an, unter dem ein Countdown lief.

Im Fokus des erscheinenden Albums „Sterben in Karl- Marx- Stadt“ stehen Abschied, Vergänglichkeit und Veränderungen.
Kraftklub setzt dabei auf Zeilen, welche menschlich wirken. Die Platte klingt, als würden sie versuchen einen Ort zu erschaffen an dem es in Ordnung ist der das Sterben und loslassen zu sprechen. Durch den typischen Kraftklub Sound, laden die angesprochenen Themen dennoch zum Tanzen und Moshpits ein.

Sterben in Karl-Marx- Stadt“ ist ein Album mit rotem Faden. Die Stadt, die Biografie und das Umfeld. Es geht nun nicht mehr- wie in vergangen Alben- um das endlich „weg kommen“ sondern viel mehr um das akzeptieren von Erfahrungen, welche nie loslassen. So wird die Karl- Marx- Stadt ein Schauplatz des Lebens.

Musikalisch bleibt Kraftklub spürbar bei ihrem Sound.
Die Band hat es sich auch nicht nehmen lassen und hat sich namenhafte Gäste auf ihre neue Platte geholt.
Domiziana ist direkt auf dem erstem und auch auf dem letzten Song „Unsterblich sein (*)“ zu hören. Ein Song über den Widerstand, das Feiern, wach und den Aufbruch- eine Nacht, welche niemals enden soll.
Warum der Song gleich zwei mal auf der Platte ist, erklärt Felix Brummer (Frontsänger) in dem Podcast „Radio mit K“ so, dass die Band es zu schade fand nur eine Version zu veröffentlichen. So Startet das Album mit einer schnelleren Version und endet mit der langsameren Version.
Beide Versionen könnten unterschiedlicher nicht sein. Ein spannendes Gegengewicht zu der Mischung aus Sprechgesang und emotionalen Ausbruch.
Ein weiterer Gast: Faber. Faber- Jemand, der mit seiner Art, seinem Schmerz, den Zweifeln und der Selbstzerstörung die schraube noch einmal enger zieht.
Auch Nina Chuba findet auf dem neuen Album ihren platz. Sie bringt eine jüngere, nicht naive Perspektive mit. Sie wirkt als sei sie eine Anschlussfigur zu den Fans, die mit Kraftklub älter geworden sind.
Deichkind ist der letzte Feature Gast auf dem Album.

Die neue platte hingegen ist Nachdenklicher und wirkt dadurch ehrlicher und geschlossener. Statt zwanghaft „moderner“ klingen zu wollen, ist die Band sich treu geblieben aber dennoch älter, reifer und ehrlicher geworden. Sie gesehen sich ein, dass Dinge weh tun, man müde wird und die eigene Stadt einen wahnsinnig machen kann.
Das Album zeigt uns, dass es sich gerade alles nur wie ein Zwischenstand des Lebens anfühlt, es aber immer weiter geht.

Kraftklub „Sterben in Karl-Max-Stadt“ Tournee 2026:
03.03.2026 Schwerin, Sport- und Kongresshalle
04.03.2026 Münster, Halle Münsterland
06.03.2026 München, Olympiahalle
07.03.2026 AT-Graz, Stadthalle 
08.03.2026 AT-Wien, Wiener Stadthalle
11.03.2026 Berlin, Max-Schmeling-Halle
13.03.2026 LUX-Luxemburg, Rockhal
14.03.2026 Düsseldorf, PSD BANK DOME
15.03.2026 Erfurt, Messe
17.03.2026 Stuttgart, Schleyer-Halle
19.03.2026 Nürnberg, PSD Bank Nürnberg ARENA
20.03.2026 Freiburg, SICK-Arena
21.03.2026 CH-Zürich, Hallenstadion
23.03.2026 Braunschweig, Volkswagen Halle
24.03.2026 Kiel, Wunderino Arena
27.03.2026 Frankfurt, Festhalle 
28.03.2026 Bremen, ÖVB-Arena
27.06.2026 Dresden, Rudolf-Harbig-Stadion
29.08.2026 Hamburg, Trabrennbahn

Kraftklub – Sterben in Karl-Marx-Stadt

Score

93%
Das Album zeigt uns, dass es sich gerade alles nur wie ein Zwischenstand des Lebens anfühlt, es aber immer weiter geht.