Das war das Southside Festival 2025

Nachdem das Southside Festival letztes Jahr ja wörtlich ins Wasser gefallen ist, konnten sich die Besucher dieses Jahr endlich auf vor allem eines freuen – Sonne! Gutes Wetter und keine Spur von Regen oder Matsch. Ebenfalls Gewitter wie beim Zwillingsfestival Hurricane blieben, trotz einer kleinen Warnung für Sonntagnacht dann aber doch komplett aus und man konnte bedenkenlos mit gutem Wetter und guten Vibes das komplette Festival feiern. In den 3 Tagen Festivalprogramm erwarteten uns jede Menge tolle Bands, gute Messages und einfach eine tolle Stimmung!

Der Freitag beim Southside

startete bereits mit einer ganzen Platte von Klassikern zu jeder Uhrzeit. Wir starteten mit Hot Milk aus Manchester, die ja bereits mehrfach sehr erfolgreich auf deutschen Festivals präsent waren und gerade ihr neues Album Corporation P.O.P veröffentlicht haben.

Weiter ging es mit dem Pop-Punk/Emo Klassiker Yellowcard. Spätestens jetzt war die Stimmung bei allen bereits auf einem Höhepunkt, und das bereits vor 19 Uhr. Neben Klassikern wie Ocean Avenue wurden auch neue Tracks wie Honestly,I gezeigt.

Nun war es Zeit für Jan Böhmermann, der gekommen war um das Publikum zu ,,Demokratisieren». Gekleidet im Allman-Style, mit Fahrradhelm und Regenjacke ziehten er und das Rundfunk Tanzorchester Ehrenfeld die Leute mit jeder Menge Charme und Witz die Crowd schnell in ihren Bann. Gegen später durfte man dann auch eine der sehr begehrten Polizistensohn Auftritte bestaunen. Alles in allem eine sehr runde Show!

Den krönenden Abschluss an einem so gut gelaunten und euphorischen ersten Festivaltag machten dann Green Day den Abschluss für uns, und bei dieser Show wurde wirklich nirgends gespart. Neben einer tollen Bühnenpräsenz und dem altbekannten Fans auf die Bühne holen, haut die Band wirklich einen Knaller nach dem nächsten raus, von American Idiot bis When I Come Around ist wirklich alles dabei, was Fanherzen höher schlagen lässt, und als ob das nicht schon genug wäre, wurde noch ein Mini-Luftschiff über der tobende Menge losgelassen.

Alles in allem ein wirklich gelungener Festivalauftakt!

Weiter ging es am Samstag

Und auch hier wurde direkt wieder richtig Stimmung geboten, weiterhin bei bestem Wetter. Los ging es mit Royal Republic und die Jungs haben die Green Stage trotz der frühen Spielzeit bereits ordentlich zum Beben gebracht!

Danach kam Kate Nash und hat mit ihrem Charme und ein paar sehr wichtigen Messages wortwörtlich die Leute abgeholt. Nach einer kleinen Runde durch das Publikum direkt zu Beginn der Show wurde dann wirklich jedem Fan mal kurz Hallo gesagt.

Im Anschluss ging es weiter mit Blackout Problems und wer diese Truppe bereits schon gesehen hat, der weiß – stehen bleiben ist bei dieser Show nicht. Der Sänger, Mario Radetzki, verbrachte sehr viel Zeit im Publikum bei Nummern wie Puzzle, es wurde die Bühne beklettert, und neben den ganz klaren Positionen gegen rechts gab es auch einen Moshpit nur für Flintapersonen. Dieser musste dieses mal leider bei Rome etwas verkürzt ausfallen, da der Band beim Anstimmen noch eine Minute Settime übrig blieb. Aber sie haben das nochmal bestmöglich genutzt, weswegen der gesamte Gig dennoch ein voller Erfolg war.

Weiter ging es mit Biffy Clyro, und die Band aus Schottland hatte auch wieder viele Klassiker dabei wie Biblical und Mountains. Simon Neil überzeugte in den Pausen immer wieder über sehr gute Deutschkenntnisse, alles in allem wurde sehr viel Freude und Dankbarkeit der Band ausgestrahlt, was sehr viel Spaß beim Zuhören machte.

Dann waren Rise Against an der Reihe, die mit viel Feuereinlagen und Besuchen in der ersten Reihe, die Fans gleich von Anfang an abholten. Auch sie haben ihre gesamte Programmpalette zum besten gegeben und machten von Anfang bis Ende richtig Druck. Der krönende Abschluss machten dann wie immer der Klassiker Savior bei dem leider schon viele Leute in den hinteren Reihen in Bewegung waren für die zwei folgenden Bands

Auf der Red Stage gab es feinsten Metalltore von Landmvrks, die direkt erstmal mit französischem Rap goes Metal eingestiegen sind. Auch hier wurde von Anfang an gleich mit voller Kraft die Metal-Faust auf das Publikum eingeschlagen, in guter Kombination mit einer sehr schönen Lichtshow

Parallel überrannten die Gäste die Green Stage, auf der Annenmaykanterreit seine Songs für das Publikum zum besten gegeben hat. Mit gehisster Regenbogenflagge spielte er Songs wie Marie und auch das virale Cover von Tom’s Diner, bei dem wirklich jeder mitsummen konnte.

Das Wetter war weiterhin heiß, und ebenso die Gäste! Da konnte man wirklich nicht genug von kriegen!

Zu guter letzt der Sonntag

Angekommen am letzten Tag, mit den absolut heißesten Temperaturen, geht es los mit Jimmy Eat World. Auch hier wieder trotz der frühen Zeit und der prasselnden Hitze sind die Leute super drauf und die Stimmung ist einfach grandios. Klassiker wie The Middle werden natürlich auch nicht ausgelassen und wir sind bereits wieder voll mittendrin.

Weiter ging es mit Wet Leg, die die Massen mit einer sehr guten Bühnenpräsenz und toller Stimmung begeisterten.

Nun kam der lang ersehnte Auftritt der selbst ernannten besten Rapper der Welt aus Frankfurt, Mehnersmoos, und die Red Stage war bereits vor Beginn schon beinahe komplett gefüllt, sodass Leute auf die andere Seite geleitet wurden, und das um kurz vor halb 5. Mit einem wunderschönen Bühnenbild, welches einen Späti kombiniert mit einer riesigen Bierdose darstellt, traten die zwei gleich richtig auf’s Gaspedal und auch das Publikum war komplett dabei. Toller Stimmung, dennoch sehr viel ernst gemeinte Dankbarkeit, und extrem viele dumme Witze, was will man mehr?

Noch nicht mal ganz vorbei mit der vorigen Show, standen schon The Wombats auf der Blue Stage und verzauberten die Menschen mit ihrem Brit Rock Charme. Es ging ja Bekannterweise viel um die Obsession mit Zitronen, zum Ende eskalierte die Show dann tatsächlich als eine Art Party mit tatsächlich verkleideten Wombats auf der Bühne.

Wir bleiben bei UK Musik, und somit ging es dann gleich weiter mit Sam Fender. Er brachte einen tollen Sound rüber und auch die mittlerweile sehr große Masse genoß es in vollen Zügen.

Unseren Abschluss machten Dann Electric Callboy, die nach der Trennung von David Friedrich nun mit dem Sum 41 Drummer Frank Zummo unterwegs sind. Neben jeder Menge Feuer, Geballer und einem extrem drückenden Sound, gab es auch wieder jede Menge Callboy Charme der beiden Frontsänger Nico Sallach und Kevin Ratajczak. Alles in allem ein wirklich perfektes Ende für ein grandioses Festival

Man merkte deutlich dass das gute Wetter dem Festival sehr gut in die Karten gespielt hat, gerade im Vergleich zu letztem Jahr. Man kann dennoch sagen, dass sich einige Kritikpunkte zum Vorjahr etwas verbessert haben, gerade was sanitäre Einrichtungen angeht. Wir sind bereits sehr gespannt was die neue Ausgabe 2026 dann zu bieten hat

Tickets dafür findet ihr bereits hier