Am Freitag erscheint endlich das neue Konzeptalbum FINSTERWACHT von einer der erfolgreichsten deutschen Bands Saltatio Mortis, zuletzt musste der Release um eine Woche nach hinten verschoben werden. Doch das warten hat sich definitiv gelohnt! Denn für mehr als 40 Minuten, nehmen Saltatio Mortis euch mit in eine ferne Welt voller Spaß und Abenteuer.

Die Band weiß einfach wie man ein hochwertiges Album produziert, nach mehreren Nummer 1 Alben steht jetzt hier wieder eins in den Startlöchern, welches darauf wartet laut von uns allen gehört zu werden. Denn in dem Album zeigen uns Saltatio Mortis all das, was wir an ihnen zu schätzen wissen: Rock meets Dudelsack meets unverwechselbares Songwriting und einzigartige, zum mitsingende Texte. Doch das Album beinhaltet auch sanfte und zerbrechliche Lieder.

Als wir den gleichnamigen Song Finsterwacht (2024), welcher schon bereits vor drei Monaten das Licht der Welt erblickte, zum ersten mal hörten und sahen. War uns bereits nach dem Zwei-Minuten-Intro bewusst, dass wir jetzt eine Welt kennenlernen, welche mit Tolkiens Mittelerde auf einem Level steht. Bei der Finsterwacht handelt es sich um eine Kette von Wachtürmen in einer Fantasy-Welt namens Aventurien, diese Wächter beschützen die Menschen vor Orks.

 

Daraus entsteht das gesamte Konzept und dieser rote Faden zieht sich durch das gesamte Album durch und behandelt verschiedenste Thematiken die in einem solchen Universum stattfinden können. Zwar setzt der Song Finsterwacht die Messlatte hoch für den Rest des Albums, die anderen Songs werden dem auf ganzer Linie gerecht.

Neben der epischen Scharmützel auf der Finsterwacht, feiern wir einen Saufabend mit typischen Tavernengesängen und riesigem Ohrwurmfaktor in Genug Getrunken (feat. Knasterbart). Wir lernen Rebellen kennen in Vogelfrei, welche ein Abenteuer nach dem anderen erleben. Wir verlieben uns in eine Dame namens Aurelia im gleichnamigen Song.

Der härteste Song hingegen ist definitiv We Might Be Giants (feat. Cristina Scabbia/Lacuna Coil & Payton Parrish). Ungewohnt englischsprachig mit absolut kranken Riffs, viel Gedudel und zum mitsingen.

Das Grande Finale bildet der Song Oh Treues Herz, eine Ballade welche vom Sinfonieorchester der Prager Philharmoniker begleitet wird und einem Meisterwerk gleicht.

Fazit:

Mein Fantasy-Herz ist nach den vergangenen vierzig Minuten nicht gestillt und hat ein Verlangen nach mehr. Eine Art Fernweh, welche sich schwierig beschreiben lässt. Das erste was ich gemacht habe, nachdem ich das Album durchgehört habe? Ich hab es direkt nochmal durchgehört. Eine Achterbahn der Gefühle, welche ich jedem Roleplayer empfehle. Einfach ideal zum abtauchen und um alles um sich herum zu vergessen.

Tracklist:
01.⁠ ⁠Finsterwacht (feat. Hansi Kürsch/Blind Guardian)
02.⁠ ⁠⁠Schwarzer Strand (feat. Faun)
03.⁠ ⁠⁠Vogelfrei
04.⁠ ⁠⁠Grimwulf (Interlude)
05.⁠ ⁠⁠Der Himmel muss warten
06.⁠ ⁠⁠Aurelia
07.⁠ ⁠⁠We might be giants 
(feat. Cristina Scabbia/Lacuna Coil & Peyton Parrish)
08.⁠ ⁠⁠Feuer und Erz
09.⁠ ⁠⁠Genug getrunken (feat. Knasterbart)
10.⁠ ⁠⁠Carry me (feat. Tina Guo)
11.⁠ ⁠⁠Oh treues Herz

 

kater

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